Wissenschaft und Bildung

Eine fach- und berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit findet in der Regelversorgung selten statt. Obwohl Patienten mit komplexen Wunden oft parallele und abgestimmte Leistungen zahlreicher Gesundheitsdienstleister benötigen, um die Wunden erfolgreich behandeln zu können.

Die Verzahnung von ambulanten und  stationären Leistungen hat der Gesetzgeber mit dem Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-VSG), als Anspruch von Versicherten auf ein Entlassmanagement, geregelt. Den Übergang in die ambulante Anschlussversorgung, nach oft großflächigen Eingriffen, beschreiben sowohl Therapeuten als auch Betroffene als problematisch und nicht selten traumatisierend. Unsere Einrichtungen begleiten Sie auf dem Weg in die Klinik und stehen Ihnen auch direkt bei der Entlassung unterstützend zu Verfügung.

Die WZ-WundZentren widmen sich fokussiert vom stationären Aufenthalt über die ambulante Anschlussversorgung bis hin zur Präventivbehandlung um ihre Patienten.

Nicht ausreichend und einheitlich geregelte Qualifikationsprofile zur Behandlung von Wundheilungsstörungen, chronischen und schwer heilenden Wunden bei Ärzten, Pflegefachkräften und anderen Berufsgruppen stellen ein weiteres Problem in der ganzheitlichen Therapiebegleitung dar.

Ambulante Versorgungszentren, in denen eine hohe Zahl an kompetent behandelten Fällen behandelt werden, verfügen über eine hohe Erfahrungsexpertise was zu einer besseren Effizienz und damit verbesserten Behandlungsergebnissen führt.

img - Akademie ZWM

Akademie ZWM – Akademie für zertifiziertes Wundmanagement Kammerlander

Mit über 1400 ausgebildeten ZWM und über 8500 Basiswochenbesuchern in Österreich, Deutschland, Schweiz und Italien, ist diese Weiterbildung im deutschsprachigen Europa das erfolgreichste Bildungskonzept mit einheitlich kontrolliertem Bildungsniveau seit 1999. Alle WZ-WundManager der WZ-WundZentren GmbH absolvieren diese Weiterbildung im Rahmen Ihrer Tätigkeit.

www.akademie-zwm.ch

img - DGfW

DGfW – Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V.

Die Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V. (DGfW e.V.) wurde 1994 als interdisziplinäre wissenschaftliche Fachgesellschaft in Wiesbaden gegründet. Ziel der Gründer war es, eine Organisation zu schaffen, welche den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis zur verbesserten Behandlung akuter und chronischer Wunden unterstützt.

Die DGfW ist Mitglied der EWMA (European Wound Management Association) und kooperiert mit anderen Organisationen, die sich inhaltlich mit dem Thema Wundheilung beschäftigen.

Die DGfW e.V. ist Mitglied der AWMF, der Arbeitsgemeinschaft der Medizinischen Wissenschaftlichen Fachgesellschaften, und damit Teil eines umfangreichen Netzwerkes zur Förderung einer leistungs- und zukunftsorientierten Weiterentwicklung der medizinischen Wissenschaften und der ärztlichen Praxis.

www.dgfw.de

img_TÜV_AUSTRIA

Die WZ- WundZentren GmbH lässt bereits seit 2008 ihre Standorte gemäß DIN EN ISO 9001:2015 (Norm für Qualitätsmanagementsysteme) und der EN 15224 (Norm für Qualitätsmanagementsystem für die Gesundheitsversorgung) durch den TÜV AUSTRIA zertifizieren.

Jedes WZ erfährt mit seiner Neueröffnung ein solches Zertifizierungsaudit zeitnah nach der Betriebseröffnung. Die Anforderungen, die erfüllt werden müssen, werden hier von der Systemnorm DIN ISO 9001:2015 und der EN 15224 vorgegeben.

Der Auditor der Zertifizierungsstelle besucht in der Folge alle zwei Jahre die Einrichtung, um zu überprüfen, inwiefern das Unternehmen im laufenden Betrieb sich an die Vorgaben aus dem Managementsystem gemäß Zertifizierung hält und um das Zertifikat zu verlängern (Rezertifizierung).

Ein Audit ist ein systematischer, formaler, unabhängiger und dokumentierter Prozess, welcher dazu dient, das Managementsystem hinsichtlich der Erfüllung der gestellten Anforderungen sowie der Richtlinien, die in relevanten Regelwerken festgelegt sind, zu bewerten. Wir unterscheiden dabei (Re-)Zertifizierungsaudits von internen Audits.

Das Zertifizierungsaudit überprüft als Systemaudit, ob das gesamte Managementsystem des Unternehmens die vorgegebenen Anforderungen erfüllt.

Das Ziel des internen Systemaudits besteht darin, das installierte Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001: 2015 und EN 15224 in der WZ-WundZentren GmbH systematisch zu bewerten und zu verbessern.