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WZ-WundZentren GmbH schließt Behandlungslücke in Rheinland-Pfalz

Trier, 01.07.2020. Ab dem 01. Juli haben Menschen mit chronischen und schwer heilenden Wunden in Trier eine neue Anlaufstelle: das WZ-WundZentrum öffnet an diesem Mittwoch erstmals seine Behandlungsräume in der Straße An der Ehranger Mühle 8.

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Eröffnung des WZ-WundZentrum in Trier schließt Versorgungslücke in der Wundbehandlung

Das neue WZ-WundZentrum in der Straße An der Ehranger Mühle 8 ist spezialisiert auf die ambulante Wundbehandlung von chronischen und schwer heilenden Wunden.
Zudem wird am neuen Standort Trier ab Juli die innovative lAight-Therapie gegen chronische Abszesse, wie sie bei Akne inversa-Formen auftreten, angewendet.
Die spezialisierten Pflegefachkräfte des Teams im neuen WZ-WundZentrum nehmen sich viel Zeit für die umfangreiche Pflegeanamnese, Beratung, Behandlung und Koordination im Netzwerk der Gesundheitsdienstleister. Oberstes Ziel dabei ist es, ein schnelles Abheilen der Wunden und dadurch ein beschwerdefreies Leben der Patienten zu ermöglichen. Dabei hat jeder, auch gesetzliche Versicherte, einen Versorgungsanspruch, wodurch die Krankenkassen die Leistungen über die häusliche Krankenpflege erstattet.
Weitere Informationen zu Leistungen und Kontaktmöglichkeiten für die Terminvereinbarung am neuen Standort in Trier finden Sie hier.
Mehr als zwei Millionen Menschen leiden in Deutschland an Wundheilstörungen
Derzeit leben in Deutschland mehr als zwei Millionen Menschen mit chronischen und schwer heilenden Wunden. Am häufigsten treten das „offene Bein“ (Ulcus cruris), Druckgeschwüre (Dekubitus) und der diabetische Fuß auf. Darüber hinaus gibt es mehr als 150 verschiedene Wundarten als Symptom oder Komplikation verschiedenster Grunderkrankungen. Die Behandlung offener, komplizierter Wunden kann mehrere Monate oder sogar Jahre dauern. Sie erfordert regelmäßige Arzt- und Pflegetherapie. Die Betroffenen sind durch starke Schmerzen, Geruch und Wundsekret meist massiv in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Häufig führt die schwer heilende Wunde auch zu einer sozialen Isolation und Arbeitsunfähigkeit.
Die Behandlung dieser chronischen und schwer heilenden Wunden ist sehr komplex und stellt eine große medizinische und pflegerische Herausforderung dar. Die Probleme der ambulanten Wundversorgung in Deutschland sind insbesondere gekennzeichnet durch sehr geringe fach- und berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit. Derartig hohe Koordinations- und Versorgungsleistungen können in den spezialisierten Versorgungseinrichtungen der WZ-WundZentren GmbH von Pflegefachkräften in enger Zusammenarbeit mit Fachärzten sichergestellt werden.


Häusliche Krankenpflege-Richtlinie: Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden

Durch das Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (HHVG) hat der Gesetzgeber zur Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden eine entsprechende Neuregelung in § 37 Absatz 7 SGB V in der HKP-Richtlinie verabschiedet. Dadurch kann die Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden auch in spezialisierten Einrichtungen wie WundZentren außerhalb der Häuslichkeit als HKP-Leistung erfolgen. Der G-BA hat in der HKP-Richtlinie, welche am 06.12.2019 in Kraft getreten ist, in das Verzeichnis verordnungsfähiger Maßnahmen um die Nr.31a und Nr.31b ergänzt. Die Wundversorgung einer chronischen und schwer heilende Wunde (Nr.31a) soll ausdrücklich von einem Leistungserbringer, der sich auf die Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden spezialisiert hat, erfolgen. Eine Kompressionsbehandlung (Nr. 31b) ist in gegebenen Fällen zusätzlich verordnungsfähig.

Über die WZ-WundZentren GmbH
Seit 2008 konnten mit dem bewährten Behandlungskonzept der WZ-WundZentren bereits über 17.500 Patienten an 17 Standorten in Deutschland erfolgreich behandelt werden. Durchschnittlich leiden die Patienten bereits über zwölf Monaten unter ihrer chronischen oder schwer heilenden Wunde. Bei einem Großteil der Patienten konnte unter der Behandlung in einem der WZ-WundZentren ein Wundverschluss in weniger als vier Monaten erreicht werden. Für die Betroffenen bedeutet dies das Ende einer oft jahrelangen Behandlungsodyssee und eine erhebliche Verbesserung ihrer Lebensqualität.
Weitere Informationen finden Sie hier