Schwer hei­len­de Wun­den

Schwer hei­lend sind Wun­den, wenn sie auf Grund inne­rer oder äuße­rer Fak­to­ren nur sehr lang­sam hei­len.  Sie sind häu­fig mit Ein­schrän­kun­gen in der Lebens­qua­li­tät der Betrof­fe­nen ver­bun­den. Um die wund­hei­lungs­hem­men­den Fak­to­ren zu erken­nen, wei­te­re Kom­pli­ka­tio­nen zu ver­mei­den, die Lebens­qua­li­tät der Betrof­fe­nen zu Ver­bes­sern und  einen sta­bi­len Wund­ver­schluss zu errei­chen braucht es über das übli­che Pro­fes­si­ons­wis­sen hin­aus­ge­hen­de Fach­ex­per­ti­se.

 

Wund­hei­lung beein­flus­sen­de Fak­to­ren kön­nen u.a. sein:

  • beson­ders gro­ße und tie­fe Wun­den
  • immer wie­der­keh­ren­de Wun­den
  • die Wun­de ist Sym­ptom einer chro­ni­schen Erkran­kung
  • Che­mo­the­ra­pie und / oder Strah­len­the­ra­pie
  • Wund­hei­lung beein­flus­sen­de Medi­ka­men­te
  • Wund­hei­lung beein­flus­sen­de Beglei­ter­kran­kun­gen
  • Schmerz
  • Mobi­li­täts­ver­lust
  • Mul­ti­re­sis­ten­te Erre­ger
  • Such­ter­kran­kun­gen
  • schlech­ter Ernäh­rungs­zu­stand
  • Depres­si­on
  • Demenz
  • Angst
  • v.m.

Die Ver­sor­gung die­ser schwer hei­len­den Wun­den, ver­langt nach einem ziel­ge­rich­te­ten Sek­tor über­grei­fen­den Ein­satz  ana­mnes­ti­sche-dia­gnos­ti­scher und  the­ra­peu­ti­scher Maß­nah­men. Aber auch nach Maß­nah­men zur Erfas­sung des Schu­lungs­be­dar­fes und dar­aus abge­lei­tet die indi­vi­du­el­le ergeb­nis­ori­en­tier­te Schu­lung bzw. Infor­ma­ti­on des Betrof­fe­nen oder sei­ner Bezugs­per­son.